Freitag, 07. Oktober 11 um 16:50 Alter: 138 Tag(e)

Sekundarschule ein Zukunftsmodell für NRW


In der neuen Sekundarschule  sieht Sören Link (Bild) ein Zukunftsmodell für die Schullandschaft in NRW. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion aus Duisburg erläuterte auf Einladung des SPD-Kreisverbands Paderborn und dessen Vorsitzenden Burkhard Blienert (Delbrück) die Grundzüge des Schulkonsenses der rot-grünen Landesregierung mit der CDU.

Von den Besuchern der Informationsveranstaltung im Paderborner Hotel Aspethera gab es Lob, aber auch Tadel.

Im Kern geht es um die Einführung eines weiteren Schulangebots zu den bisherigen Schulformen in NRW. Die Sekundarschule ist eine Ganztagsschule und vereint die Klassen 5 bis 10. Das bedeutet längeres gemeinsames Lernen, eine langjährige Forderung von Bildungsreformern. In der neuen Sekundarschule gibt es allerdings keine gymnasiale Oberstufe. Der Weg zum Abitur führt über die Zusammenarbeit mit einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg.

„Diese Kröte mussten wir schlucken“, so Link, „aber das ist nun mal das Wesen eines Kompromisses, dass man seine Maximalvorstellungen nicht durchsetzen kann. Dafür gewinnen wir aber einen Schulfrieden nach langen Jahren der ideologischen Grabenkämpfe um die richtige Schulform. Und das ist es ein Gewinn“, so der SPD-Landespolitiker weiter.

Kritisch beurteilt wurde in der Diskussion der zweimalige Schulwechsel, der mit dem Besuch einer Sekundarstufe verbunden ist. Nicht ganz zufrieden war auch Reiner Allerdissen, Bürgermeister in Borchen. Dort waren die Vorbereitungen für eine Gemeinschaftsschule nach rot-grünem Vorbild partei- und ortsübergreifend schon weit vorangeschritten.


 
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SPD-Kreisverband Paderborn
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